GAW Pfalz







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Neuer Vorsitzender des GAW-Pfalz

Neuer Vorsitzender des GAW Pfalz wird zum Jahreswechsel 2016/2017 Pfarrer Philipp Walter aus Rumbach (Jg. 1980). Walter hat die Aktivitäten des GAW im Umfeld des Pfarrer Ludwig Leonhard in Annweiler kennengelernt, des früheren stv. Vorsitzenden der pfälzischen Hauptgruppe des GAW. An seinem Studienort Leipzig hörte er u.a. Vorlesungen zur Diasporawissenschaft z. B. bei den Professoren Günther Wartenberg und Dr. Hanns-Christoph Epting, dem damaligen Vorsitzenden des GAW der EKD. Persönliche Kontakte in die Diasporakirchen in Polen, Rumänien und Frankreich haben Walter zur Mitverantwortung im GAW geradezu prädestiniert. Walter löst Pfarrer Friedhelm Hans ab, der das Amt von 1999 an innehatte und weiterhin dem Vorstand als zweiter Vorsitzender erhalten bleibt.

Der aktuelle Vorsitzende des pfälzischen Gustav-Adolf-Werkes, Friedhelm Hans, und der künftige Vorsitzende, Pfarrer Philipp Walter, nach der Wahl in Bad Dürkheim (Foto: GAW)

Foto oben: Der aktuelle Vorsitzende des pfälzischen Gustav-Adolf-Werkes, Friedhelm Hans, und der künftige Vorsitzende, Pfarrer Philipp Walter, nach der Wahl in Bad Dürkheim (Foto: GAW)

Die Vertreterversammlung des GAW Pfalz hat am 25. Juni 2016 in Bad Dürkheim seinen Vorstand und Beirat neu gewählt. Mit Wirkung ab 1.1.2017 nehmen Vorstand und Beirat ihre Tätigkeit in der neuen Formation auf. Bis zum 31. Dezember 2016 amtieren die bestehenden Gremien weiter.

Weiterhin gehören dem neuen Vorstand an: Markus Zapilko, Speyer, als Schatzmeister; Pfarrer i. R. Viktor Meyer, Zweibrücken, als Schriftführer und Diplomingenieur Günter Velden aus Kaiserslautern. Das Amt der Vorsitzenden der Frauenarbeit und ihrer Stellvertreterin bleibt leider weiterhin vakant.

Die Mitglieder des neuen Beirates sind:

 

Gerhard Döring

Geschäftsführer i. R., Edenkoben

Ehrmantraut, Dr. Dominique, D.

Ehrmantraut, Dr. Dominique, 76829 Landau in der Pfalz

Flegel, Dr., Christoph

Flegel, Dr., Christoph, Pfarrer, Odernheim

Kleppel Andreas

Kleppel Andreas, Pfarrer, Freckenfeld

Kohl, Wolfgang

Kohl, Wolfgang; Steuerberater, Ludwigshafen/Rhein

Landgraf, Michael

Landgraf, Michael, Pfarrer, Neustadt a. d. W.

Müller, Waldemar

Müller, Waldemar, Pfarrer i. R., Landstuhl

Schäfer, Bernhard

Schäfer, Bernhard, Pfarrer, Steinwenden

Stetzer, Christoph

Stetzer, Christoph, Pfarrer, Haßloch

Wien, Dr., Ulrich Andreas

Wien, Dr., Ulrich Andreas, Akademischer Oberrat, Universität Landau

 

Das Fest stand unter dem Motto „Lebendige Häuser bauen in Einer Welt.“ Wiederum nahm eine Reihe von Gästen aus der Diaspora teil. Aus dem Schwerpunktland Rumänien kam Pfarrer Christian Plajer aus Kronstadt/Rumänien. Er stellte seine Heimatkirche am Abend nach einen Vortrag von Prof. Dr. Karl Schwartz aus Wien vor, der zu einen Rundgang durch Geschichte und Wesen der Diasporakirchen an der mittleren Donau einlud. Aus Belgien kam Pfarrer i. R. Jürgen Baumgart; aus Kärnten Pfarrer i. R. Johannes Satlow, aus Tschechien Synodalpräses em. Joel Ruml, bis dahin in Speyer. Die kleine Diasporakirche in Luxemburg wurde von Pfarrer Volker Strauß vertreten.

 

Für das nächste Frühjahr, ca. Mai 2017, ist eine Diasporareise nach Belgien und Luxemburg vorgesehen. Das 147. Pfälzische Gustav-Adolf-Fest wird im September 2017 in Neustadt-Hambach stattfinden und stellt die Diaspora Polens in den Mittelpunkt.

Friedhelm Hans

Vorsitzender GAW Pfalz

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Prospekt 2016
Der neue GAW Pfalz Prospekt ist da und kann hier heruntergelden werden: Prospekt 2016
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Kelchgeschichten
zu beziehen über:
GAW Pfalz, Pfarrer F. Hans, Horststraße 99, 76829 Landau in der Pfalz (5.-- €)
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Orgelrestaurierung in Schweidnitz/Swidnica

Das GAW Pfalz hilft bei der Restaurierung der Schlag-Orgel der weltberühmten Friedenskirche in Schweidnitz/Swidnica – Schlesien/Polen

2015 konnten die Orgelbauer noch bis Mitte Dezember in der Friedenskirche in Schweidnitz arbeiten.

Es sind fast alle Membranbälgchen in Handarbeit erneuert ( ca. 5000 Stück ) und mit den dazugehörigen Baugruppen wieder eingebaut worden.Eine Arbeit, die für die Zuverlässigkeit der Orgel von großer Bedeutung ist.
Der restaurierte Spieltisch hat die Werkstatt verlassen und steht inzwischen wieder auf der Orgelempore. Die Restauratoren für die Innenaustattung der Kirche haben den Orgelprospekt sehr schön und gründlich überarbeitet. Ein Großteil der Holzpfeifen steht gereinigt und überarbeitet geordnet zum Wiedereinbau bereit.

Bei den Arbeiten an der Windversorgung entstand ein Mehraufwand, der in den Kalkulationen und im Preisangebot nicht vorgesehen war. Es betrifft die Einhausung der großen Windmaschine und einen Teil der Belederung für die Bälge. Für diese Arbeiten ist das GAW Pfalz vom "Kuratorium für die Schlag & Söhne-Orgel der Friedenskirche zu Schweidnitz " noch einmal um Unterstützung gebeten worden.Orgelprospekt Friedenskirche Schweidnitz

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Joel Ruml: Der Kelch als Symbol der Kirche

GAW Pfalz: Der Kelch als Symbol der Kirche

Pirmasens, Samstag den 27. Juni 2015, 18 Uhr

 

Joel RumlLiebe Brüder, liebe Schwestern,

ich komme zu Ihnen aus der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, der zweitgrößten Kirche in der Tschechischen Republik Unsere Kirche ist die größte evangelische Kirche, wenn auch als eine Kirche in der Minderheit. Die größte Kirche ist die Römisch- Katholische Kirche mit ca. 20 Prozent der Bevölkerung, die übrigen Kirchen haben alle zusammen bis zu 5% der Bevölkerung.

Ich vertrete eine Kirche, die sich zu den bedeutendsten reformatorischen Traditionen bekennt. Bei ihrer Entstehung 1918 bekannte sie sich sowohl zu der lutherischen, als auch zur kalvinistischen und, wie Sie aus ihrem Namen hören, zu der böhmischen/tschechischen Tradition. Seit 1781 existierten in Böhmen beide evangelische Kirchen getrennt, die lutherische und die reformierte Kirche. 1918 sind sie in der neu entstandenen EKBB zusammengekommen.

Ich erlaube mir, Ihnen kurz den historischen Zusammenhang zu beschreiben, aus dem sich die Reichweite des tschechischen Protestantismus bis zum damaligen reformatorischen europäischen Geschehen ergibt. Gleichzeitig würde ich Ihnen gerne die Bedeutung des Kelches als Symbol der EKBB erhellen.

Das reformatorische Geschehen ist nicht grundlos entstanden. Es hing mit dem Zustand der Kirche zusammen, wie auch mit dem Bewusstsein, dass die Kirche nicht nur eine irdische Institution ist, die die Gründe und Berechtigungen ihrer Existenz in den zeitlich begrenzten Bedingungen des irdischen Kontextes hat. Durch die zu enge Verbindung mit ihrer Umgebung ist sie von manchen menschlichen und gesellschaftlichen Untugenden infiziert, infolge dessen verliert sie einfach ihre überzeitliche Aufgabenstellung ihres Herrn, Jesu Christi. Solche Bedrohung dauert ständig. Sie begleitet das Volk Gottes während der ganzen Zeit seiner Existenz. Sicher erinnern wir uns an die Stimmen der Propheten (Elijah, Jeremiah usw.), die Versuche einer Reform der Frömmigkeit (Josijah 2Kr 22), die wir das aus der Bibel kennen.


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