GAW Pfalz







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Rheinland-Pfalz-Tag in Pirmasens

Pirmasens, ich küsse Dich!

Ich wohn zwar in LandA (A8),

aber ich hab Eich Schlabbeflicker gern,

ach wonn ich entschuldige muss,

dass ich in Lautre gebore bin

(dodefor konn ich nix),

un mei Lautrer Schwiegerleit entsetzt waren,

als mer en Mantel fer mei Fraa in Pirmasens gekaaft hen.

Gell, Ehr hen trotzdem de Fritz Walter gern,

der die Dore gschosse hot,

wie ich dort uf die Welt kumme bin.

 

Ich hab heit mei beschte Schuh angezoge,

die hot ebber mit de Händ gemacht,

ich hab gedenkt,

fer die Leit in Pirmasens is des Beschde grad gut genunk.

 

Und natierlich kaaf ich mei nechschde Schuh in Pirmasens ein.

Do kummt der Rheinland-Pfalz-Tag grad recht.

Un wer Luschd hot, mit mer noch e bissel ze schlawwere,

der trifft mich beim Stand vum Gustav-Adolf-Werk

am Freitag un am Samstag vom Rheinland-Pfalz-Tag.

Des Gustav-Adolf-Werk is des pälzischte Produkt,

wu unser proteschtantisch Kerch ze biete hot.

 

Ich bring Eich a was mit.

Ich hab do en gute Trobbe von de Deutsche Woistroos,

wo ich a mol Parrer gewest bin,

und hab ach noch was Sießes fer Jung und Alt debei.

Des häßt: Gustav Adolf – einfach süß!

Annehderndso sieß wie des proppere Pirmasenser Mädel,

wo jeder im Traum kennt.

 

Sieß basst fer Pirmasens.

Und, wann Ihr in Pirmasens die Ohre steif halten,

wern Ehr a noch in 700 Johr da sein.

Wann Ehr wellt,

bsuch ich Eich dann a widder,

mer treffen uns dann im Pälzer Eck, Abteilung Pirmasens.

Scheene Grieß!

Eier Friedhelm Hans, P(f)arrer aus Landau,

Chef vom Gustav-Adolf-Werk

(des is awwer kee Fawerik

Anmerkung für die Ahnungslosen).

Ganz gewiss bin ich en heimliche,

aber en echte Fan von Pirmasens.

 

Friedhelm Hans


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Schwerpunkt 2013: Belgien und Italien
Für die aktiven Protestanten in Brügge ist die ständige Präsenz eines Pfarrers von Bedeutung. Damit der Gottesdienst und die Gemeindearbeit und an zahlreichen Touristen und Fremden erhalten bleibt, bedarf das Pfarrhaus (Bild rechts) einer gründlichen Sanierung.  Umso flotter kann es weitergehen im Chor, im Frauen- und Bibelkreis und in der Zuwendung gegenüber Bedürftigen aller Art.

Das GAW hilft mit 18.000 € und erbittet Ihre Spende.

In Belgien leben Protestanten als Minderheit. Das Gustav-Adolf-Werk versteht sich hier als ihr Sprachrohr. Die Protestanten in Belgien feiern Gottesdienste und organisieren ihre Gemeindefeste so gut wie bei uns.
Sie lernen und lehren an ihrer aparten Fakultät in Brüssel und bringen ihr Talent ins Sozialgefüge und in den Unterricht ein.

Ihre Stimme findet im ökumenischen Kontext Gehör.

Was die wenigsten wissen: Protestanten gab es in Belgien schon immer, lange Zeit nur als verfolgte Kirche unter dem Kreuz im Geheimen, immerhin fünfzehn Gemeinden überstanden die Gegenreformation. Viele Flamen flohen nach Holland, viele Wallonen kamen u.a. in die Pfalz. Die Pfalz hat den Glaubensflüchtlingen viel zu verdanken. Wir danken es mit unserer Partnerschaft beim Gustav-Adolf-Fest in Frankenthal.

Die belgischen Kirchengemeinden sind sehr klein. Ihre Wirtschaftskraft ist minimal. Der Unterhalt ist nur durch die Solidarität aller aller Mitglieder der Vereinigten Protestantischen Kirche Belgiens aufzubringen. Wo es trotzdem nicht reicht, helfen die Spender des GAW.

t´Keerske in Brügge ist nach einer wechselvollen Geschichte als Begräbnisstätte der Grafen von Flandern, Kirche der Kerzenzieherzunft, später als Tanzsaal, Boxring und Lagerraum, heute die Kirche der Protestanten im belgischen Brügge.

Belgien: Das Land ist ein Mischung aus raffinierter Schokolade, duftenden Waffeln und deftigen Pommes frites, starkem Bier und saftigem Wiesengrün. Kurfürst Carl Theodor wollte sein bayerisches Erbe bei den Habsburgern für deren Niederlande eintauschen. Der Zweibrücker Diplomat Hofenfels beim Alten Fritz in Potsdam hat dagegen interveniert und damit Bayern gerettet. Protestanten bewegen etwas zugunsten der Menschen im anderen Milieu bis heute. Das mag eine gedankliche Brücke sein zu Italien: (weiter lesen...)
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GAW Hauptfest Frankenthal 2013
Willkommen in Frankenthal

Liebe Pfälzer Protestanten!
Wir freuen uns, mit Ihnen das GA-Fest 2013 zu feiern. Sie sind herzlich willkommen im Protestantischen Kirchenbezirk Frankenthal.
Wir freuen uns auf die Gastfreundschaft in unserer Industriestadt mit Herz.
Ökumenischer Aufbruch und protestantisches Selbstbewusstsein prägen das kirchliche Leben rings um Frankenthal mit seinen Dörfern zwischen Rhein und Rebenland. Es ist uns eine Freude und Herzensanliegen, Sie als Pfälzer Protestanten in Frankenthal zu begrüßen.

Sieglinde Ganz-Walther, Dekanin in Frankenthal/Pfalz

143. Gustav-Adolf-Hauptfest Pfalz

14. bis 15. September 2013 in Frankenthal unter der Schirmherrschaft des Kirchenbezirks

Samstag, 14. September 2013 Dathenushaus
  • 9.30 Uhr Vorstands- und Beiratssitzung
  • 11 Uhr Festakt und öffentlicher Empfang
  • 15 Uhr Vertreterversammlung des GAW anschl. Kulturprogramm
  • 18 Uhr Zwölf-Apostel-Kirche: FESTLICHE LITURGISCHE VESPER „Verantwortlich handeln im hier und jetzt!“ Gastpredigerin: Prof. Dr. Lambers-Petry, Brüssel
  • anschl. Abend der Begegnung „Wir haben uns was zu erzählen!“ Frankenthal trifft Belgien und Italien (Dathenushaus)

Sonntag, 15. September 2013
  • Vormittags Gottesdienste mit Gastpredigten in den Gemeinden rund um Frankenthal
  • 14-17 Uhr HISTORISCHER MARKT in der Erkenbertruine: „Dem Volk aufs Maul schauen“
  • 18 Uhr MUSIKALISCHER ABENDSEGEN
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Projekte 2013
Sammelprojekt 2013 „Ihr sollt darin wohnen“

1. SCHWERPUNKT Belgien und Italien Euro 12.000

Belgien, Brugge, Renov. Pfarrhaus € 8.000
Italien, Genova, Sanierung Kirche € 2.000
Italien, Napoli, Außenrenovierung Gemeindezentrum € 2.000

2. EUROPA  € 14.500

Frankreich, Montpellier, Bibliothek, € 1.000
Frankreich, Kapelle in Saales, € 5.000
Griechenland, Partnerprojekte Lagkadas und Filiatra, € 500
Österreich, Bad Goisern, Jugendgästehaus, € 2.000
Österreich, Mürzzuschlag, Kirchenrenovierung, € 500
Österreich, Wien-Liesing, Umbau Kirche u. Gemeindehaus, € 500
Polen, Sorkwity, Int. christl. Jugendzentrum, € 1.000
Rumänien, Fagaras, Kinderakademie, € 1.000
Serbien, Novi Sad, Fahrzeug Ökum. Hilfsorganisation, € 1.000
Spanien, Málaga, Sanierung Kirche, € 500
Tschechien, Podebrady, Pfarrhaussanierung, € 500
Tschechien, Trinec, Kirchturmdach, € 500
Ungarn, Debrecen, Neubau Kirche, € 500

3. SÜDAMERIKA € 11.000

Argentinien, Stipendien Theologiestudenten, € 3.000
Bolivien, El Alto, Mision Urbana, € 1.000
Brasilien, São Leopoldo Schulstipendien, € 3.000
Brasilien, Garopaba, Kirchenbau, € 2.000
Venezuela, Kleinbus für Straßenkinder Casa Hogar, € 2.000

4. Sondersammlung

BEDRÄNGTE UND VERFOLGTECHRISTEN Irak, Sanierung eines Schulgebäudes in Enishky, € 500

5. Projekte GAW Pfalz € 15.000

Fonds Pfälzische Diaspora, € 5.000
Frankreich, Altkirch Pfarrhaussanierung, € 2.500
Vertrauensgaben unter Vorbehalt des Eingangs: Kärnten, Polen, Tschechien (Turmsanierung Vanovice), € 5.500
Rumänien, Essen auf Rädern in Siebenbürgen, € 1.500
Förderung des Evangeliums in Spanien, € 500
5. Projekte der Zentrale des GAW (Umlage) einschl. GA-Frauenarbeit, € 15.000

GESAMTSUMME € 68.000
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Was leistet das Gustav-Adolf-Werk in der Pfalz?
Kirche Niedersimten
Niedersimten - mit GAW Hilfe errichtet
214 pfälzische Gemeinden haben die Hilfe des Gustav-Adolf-Werkes empfangen. In der Pfalz hat das Gustav-Adolf-Werk in den vergangenen 150 Jahren 61 Kirchen vor allem im Saarland, an der Rheinschiene und der Südpfalz errichtet. In 30 Gemeinden wurde regelmäßig der evangelische Religionsunterricht gefördert. Zahlreiche evangelische Schulen und Kindergärten wurden durch das Gustav-Adolf-Werk mitfinanziert. Ohne unser Diasporawerk wäre es kaum möglich gewesen, daß in fast jedem Ort unseres Landes eine evangelische Kirche steht und zum Gottesdienst einlädt.- Die Ablösung der von Katholiken und Protestanten gemeinsam genutzten Simultankirchen, der kirchliche Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg und auch der Bau von Kirchen in den Neubaugebieten: immer hat das Gustav-Adolf-Werk mit den Gaben, welche die Pfälzer und Pfälzerinnen ihm anvertraut haben, geholfen. Durch das Kirchensteuersystem gelang es unserer Kirche, für die eigene Diaspora weitgehend selbst zu sorgen. So entwickelte sich das Gustav-Adolf-Werk der Pfalz in den vergangenen 30 Jahren zum Helfer in den europäischen und südamerikanischen Diasporakirchen.

Das Gustav- Adolf- Werk hilft in der evangelischen Diaspora Europas und Lateinamerikas

 
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