Herzlich Willkommen auf der Seite des GAW Pfalz
Weltweit Gemeinden helfen
Unter diesem Leitwort steht die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes (GAW), dem Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie trägt dazu bei, dass evangelisches Leben in vielen Ländern sichtbar und die Gemeinschaft der weltweiten Kirche erfahrbar wird.
Weltweit
Das GAW pflegt Partnerschaften zu Protestantischen Kirchen auf der ganzen Welt. Es unterstützt evangelische Christinnen und Christen dort, wo sie eine Minderheit sind und oft unter schwierigen Bedingungen leben.
Gemeinden
Das GAW trägt dazu bei, dass evangelischer Glauben in den Gemeinden vor Ort gestärkt wird. Dass Räume entstehen und erhalten werden können, in denen ein vielfältiges Gemeindeleben möglich ist und bleibt.
Helfen
Das GAW leistet einen Beitrag, dass Gemeinden ihren Glauben frei leben und in der Gesellschaft tätig sein können. In Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, sozialen Einrichtungen u.v.m.
175 Jahre Frauenarbeit im GAW
Herzliche Einladung zum Festwochenende
Schon früh hat sich im GAW eine eigenständige Frauenarbeit gegründet und schnell zu einer wichtigen und wirkmächtigen Größe innerhalb des Werks entwickelt.
2026 blickt die GAW Frauenarbeit auf ihr 175 jähriges Bestehen zurück und feiert dieses Jubiläum mit einem Festwochende vom 24. bis 26. April in Leipzig, zu dem alle eingeladen sind.
Ein vielfältiges Programm wartet auf Sie: Von einer Motette in der Thomaskirche mit GAW-Präsident Dr. Martin Dutzmann als Prediger, über einen Festvortrag von Prof. Dr. Johanna Haberer und thematischen Salons, bis hin zu einem Jubiläumsgottesdienst in der Nikolaikirche mit Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, als Festpredigerin.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.
Projekt im Monat Februar
Vier Jahre dauert der Krieg in der Ukraine schon an. Noch immer verlieren täglich Menschen ihre Wohnung, ihren Besitz, ihr Leben.
Inmitten der Zerstörung möchte Pastor Alexander Gross ein Zeichen der Hoffnung setzen. Aus einer Kirchenruine soll in Nowohradkiwka ein Gemeinde- und Diakoniezentrum entstehen. Das Dorf im Bezirk Odessa wurde im 19. Jahrhundert als deutsche Kolonie Neuburg gegründet. Die 1903/1904 errichtete neugotische Kirche steht schon lange verfallen da. In der Sowjetzeit wurde sie als Kulturhaus genutzt und später der lutherischen Gemeinde zurückgegeben, die nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch erheblich geschrumpft war.
Es ist ein ehrgeiziges und anspruchsvolles Vorhaben für ein Dorf, das Pastor Gross als herausfordernd beschreibt. "Es gibt viele Probleme und nur wenig Arbeit“, sagt er. „Es gibt viele zerrüttete Familien und viel Alkoholabhängigkeit. Vereine existieren nicht und gegenüber Kirchen gibt es viel Zurückhaltung.“ Doch die kleine evangelische Gemeinde geht auf die Menschen zu. Etwa mit einer Hausaufgabenhilfe für Kinder und regelmäßigen warmen Mahlzeiten für Renterinnen und Rentner.
Mit dem neuen Gemeinde- und Diakoniezentrum soll diese Arbeit weiter wachsen und ausstrahlen. „Wir wollen Neues in Neuburg aufbauen", sagt Pastor Gross und ist überzeugt: "Die sanierte Kirche wird dem Ort wieder eine Seele geben und Herberge für Gottes Wort und für die diakonische Arbeit bieten.“
#Diaspra braucht Dächer #Ukraine #GAW-PK 2026




