- Frankreich - Erdwärme für die historische Kirche in Montbéliard
- Ukraine - Wiederaufbau der Kirchenruine in Nowohradkiwka
- Konfigabe - Syrien (Ein Monat ohne Hunger)
- Konfigabe - Kuba (Strom aus 3000 Sonnenstunden)
- Polen - Sanierung der Dreifaltigkeitskirche Lublin
- Bolivien - Eine neue Kirche für die Gemeinde
- Italien - Sanierung der Kirchenfenster
- Rumänien - Sanierung Pfarr- und Gemeindeaus
- Rumänien - Raum für Kinder- und Jugendarbeit
- Slowenien - Frieden und Versöhnung auf dem Balkan stärken
- Ungarn - Unterstützung der Romaarbeit
- Unterstützung bedrängter und verfolgter Christen
Das GAW Pfalz pflegt eine langjährige Partnerschaft zur evangelischen Kirche in Polen und unterstützt das Projekt in Lublin.
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Lublin, Polen
Sanierung der historischen Heiligen Dreifaltigkeitskirche
„Wir versuchen, eine offene und einladende Kirche zu sein und den Menschen einen Ort zu geben, wo sie sich als Gemeinde treffen können." So fasst Pfarrer Grzegorz Brudny zusammen, wie die evangelische Gemeinde in Lublin Kirche gestalten möchte.
Das scheint anzukommen. "Jedes Jahr wächst unsere lutherische Gemeinde um circa 15 neue Glieder. Sie sind auf der Suche. Sie wenden sich von der katholischen Mehrheitskirche ab und wollen eine Alternative finden“, erzählt der Pfarrer.
In der Region nahe der ukrainischen und belarussischen Grenze gibt es weit und breit keine andere lutherische Gemeinde. Vor dem Ersten Weltkrieg gehörten 8 000 Mitglieder der Kirche an. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren es noch 5 000. Bischof Juliusz Bursche war hier kurz Seelsorger, bevor er im KZ Sachsenhausen ermordet wurde. Im Krieg war die lutherische Kirche für die Soldaten der Wehrmacht zuständig. Das hat Spuren hinterlassen, weil die Kirche lange damit in Verbindung gebracht wurde. Der erste Nachkriegspfarrer für die Handvoll übriggebliebenen Gemeindeglieder war Waldemar Lucera, ein Rückkehrer aus dem KZ Dachau.
Nach der politischen Wende trauten sich vorsichtig mehr Menschen, sich wieder zur lutherischen Kirche zu bekennen. Seit 1996 gibt es einen Pfarrer vor Ort, der innerhalb weniger Jahre 40 neue Glieder gewann. Inzwischen ist die Gemeinde auf 260 Personen angewachsen und hat sich mit ihren vielfältigen Aktivitäten zu einer festen Größe in der Stadt entwickelt. Als der Krieg in der Ukraine begann, wurde die Gemeinde zu einer wichtigen Anlaufstation für Geflüchtete.
Damit die wachsende Gemeinde für ihre Gottesdienste und Versammlungen weiterhin einen schönen und feierlichen Raum hat, wird nun die historische Kirche aus dem Jahr 1784 saniert.
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